Aktuelles



Neue Termine "Trauer in Bewegung"

Lassen Sie uns gemeinsam ein paar Schritte gehen... Wir wollen uns miteinander auf den Weg machen und ins Gespräch kommen, bekannten und unbekannten Menschen begegnen, reden, schweigen, weinen, lachen – Impulse für unseren Trauerweg finden. Beim Spazieren in der Natur und im Austausch mit anderen Trauernden können wir neuen Mut und Kraft für unseren Alltag schöpfen. Im Anschluss an unseren Spaziergang besteht die Möglichkeit zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk, Kleidung und Getränke.

 

Termine:

 

13. April 2019 // 25. Mai 2019 // 06.Juli 2019 // 17. August 2019 // 28. September 2019 // 02. November

 

jeweils 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

 

Treffpunkt ist der große Parkplatz am Max-Planck-Weg.

 

Für Fragen steht Ihnen das Büro der Hospizarbeit Helmstedt e.V. zur Verfügung.


Hospiztage 2019

Vom 21.März - 11.April 2019 finden die 6. Hospiztage statt.

Helmstedt - Königslutter - Schöningen.

 

Die Hospizarbeit Helmstedt e.V. mit ihren Ehrenamtlichen widmet sich im nunmehr vierzehnten Jahr vor allem der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, der Trauerbegleitung sowie der Information über Sterbekultur und der Stärkung des Hospizgedankens in der Region Helmstedt.

 

In den Helmstedter Hospiztagen sensibilisiert der Helmstedter Verein vom 21. März bis 11. April 2019 zum sechsten Mal für den Hospizgedanken und informiert über seine Arbeit. Unter dem Satz von Rainer Maria Rilke „Und es ist Einer, welcher dieses Fallen sanft in seinen Händen hält“ lädt er durch neun sehr unterschiedliche und anregende Veranstaltungen – Ausstellung, Podiumsdiskussion, Vortrag, Lesung, Kinofilme, Märchenerzählung, Gottesdienst, Konzerte mit Harfen mit Erläuterungen sowie geistlicher wie weltlicher Musik und Gespräche – zur Auseinandersetzung ein mit den Themenfeldern Sterben und Sterbebegleitung sowie Trauer und Trauerbewältigung. Unter anderem stehen Ethik, Spiritualität und kultursensibler Umgang am Lebensende sowie die Frage nach Herausforderungen in der Hospizarbeit heute im Mittelpunkt.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, teilweise werden Spenden erbeten.

 

Die 6. Helmstedter Hospiztage sind eine Veranstaltungsreihe der Hospizarbeit Helmstedt e.V. und werden ermöglicht durch mehrere Kooperationspartner und Unterstützer, besonders durch die freundliche Unterstützung der Bürgerstiftung Ostfalen, der Avacon sowie den Lions Clubs Helmstedt und Königslutter Kaiser Lothar.


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Flyer Hospiztage 2019.pdf
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Spendenübergabe EEW

Quelle: Braunschweiger Zeitung (19.03.2019)

Quelle: Helmstedter Sonntag (24.03.2019)


Projekt Diagnose Krebs: Begegnungen & Gespräche Bericht

Quelle: Braunschweiger Zeitung (19.03.2019)


Gedenkfeier 2019

Am 9. März 2019 durften wir uns in der Stadtkirche in Königslutter an Menschen erinnern, die verstorben sind. Es ist inzwischen eine schöne Tradition geworden, sich einmal im Jahr – immer am ersten Samstag in der Passionszeit – ganz bewusst der Menschen zu erinnern, die wir auf dem letzten Stück ihres Lebensweges begleiten durften.

 

Viele traurige, viele schwere, aber viele auch schöne Erinnerungen stellten sich ein. Das Abschied-Nehmen ist schmerzhaft und schwer gewesen. Wir wollen uns mit einem Licht an jeden einzelnen Verstorbenen erinnern.

 

Das Licht schenkt uns die Erinnerung.

 

Es zeigt uns aber auch, wieviel Licht in unserem neuen Leben um und in uns ist.

 

Vielleicht können uns die vielen Kerzen als ein Bild erscheinen, dass es auch für uns viele Lichtmomente gibt.

Fotos: Hospizarbeit Helmstedt e.V.

Vielen Dank für die Kuchenspenden, die helfenen Hände und die Unterstützung bei der Organisation.

Danke für das Teilen des Erlebten mit uns, den Gesprächen und dafür, dass wir dieses Wegstück mit Ihnen gehen dürfen.


Start der Veranstaltungsreihe "Diagnose Krebs: Begegnungen & Gespräche"

Ernährung genießen nach der Diagnose Krebs

 

Helmstedt. Der DRK-Kreisverband und der Hospizverein aus Helmstedt haben gemeinsam eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die das Leben von Krebspatienten verbessern und bereichern soll. Auftakt ist am Donnerstag, den 21. Februar 2019, um 16.30 Uhr im Kulturcafé Pferdestall (Am Ludgerihof 5, Helmstedt). Diplom-Ökotrophologin Esther Metz wird unter der Überschrift „Ernährung genießen nach der Diagnose Krebs“ berichten, wie Krebspatienten Geschmacksstörungen, Schluckbeschwerden, Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit begegnen können. Unter Krebstherapien leidet oft der Geschmackssinn. Vieles schmeckt plötzlich bitter oder metallen – und darunter leidet die Lebensqualität.

 

„Die Ernährungswissenschaftlerin Metz wird aus ihrer Erfahrung in eigenen Praxen und als Dozentin berichten, es gibt aber auch genug Raum für Fragen und einen Austausch untereinander“, blickt Elke Menzel-Schäfer vom DRK-Kreisverband Helmstedt nach vorn. „Angesprochen sind Menschen mit der Diagnose Krebs, deren Zugehörige und alle, die im Umfeld mit Krebspatienten zu tun haben“, ergänzt Janine Rohkamp von der Hospizarbeit Helmstedt. Beide haben gemeinsam die Veranstaltungsreihe „Diagnose Krebs: Begegnungen und Gespräche“ ins Leben gerufen. Als weitere Veranstaltungen sind geplant:

 

Mittwoch, 24. April 2019, 16.00 Uhr „Märchen in der Salzgrotte erleben“

Donnerstag, 22. August 2019, 16.30 Uhr „Leben nach der Diagnose Krebs“

Mittwoch, 6. November 2019, 16.00 Uhr „Modellieren mit Julia Wally Wagner“

 

Gefördert wird die Veranstaltungsreihe durch „Das goldene Herz 2018“, die jährliche Weihnachtsspendenaktion der Braunschweiger Zeitung gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Braunschweig. Zeitungsleserinnen und -leser beteiligen sich seit 2001 an der Spendenaktion, aber auch Schulklassen, Vereine und Unternehmen haben sich engagiert.

 

Die Teilnahme am 21. Februar 2019 und an den weiteren Terminen ist kostenlos, für Snacks und Getränke ist gesorgt. Geplantes Ende ist gegen 18.30 Uhr, der Zugang zum Veranstaltungsort Pferdestall ist barrierefrei. Eine Anmeldung bei Janine Rohkamp (Telefon: 05351 5448349, janine.rohkamp@ hospizarbeit-helmstedt.de) erleichtert die Organisation. Weitere Informationen unter www.drk-helmstedt.de und www.hospizarbeit-helmstedt.de.


Spende der Werker Stiftung

Quelle: Helmstedter Sonntag (17.02.2019)


Ehrenamtskaffe am 15.02.19

Fotos: Hospizarbeit Helmstedt e.V.

Bei schon fast frühlingshaftem Wetter haben wir uns zum Ehrenamtskaffe getroffen. Es hat uns viel Spaß gemacht. Danke für den wundervollen Nachmittag.


Spende statt Raketen

Fotos: Hospizarbeit Helmstedt e.V.

Am 10.01.19 besuchte uns ein junger Mann: Lennart Strozyk, dreizehn Jahre jung, spendet das Geld, welches für Silvester-Raketen gedacht war. 100€ kamen der Hospizarbeit zu Gute.
Wir sind sehr beeindruckt, dass Lennart für uns auf Raketen verzichtet und sagen nochmal „Vielen lieben Dank“.

Quelle: Helmstedter Sonntag (24.03.2019)


Ein ganz besonderer Tag - 12 Frauen beenden Ausbildung zur Sterbebegleiterin

Foto: Hospizarbeiit Helmstedt e.V.

Ein ganz besonderer Tag fand kürzlich in den Räumen der Hospizarbeit Helmstedt e.V. statt. Ein ganz besonderer Tag für zwölf Frauen aus dem Landkreis Helmstedt, die die elfmonatige Vorbereitung auf den ehrenamtlichen Dienst als Sterbebegleiterin in der Hospizarbeit Helmstedt erfolgreich beendeten.

 

„Es ist auch ein ganz besonderer Tag für die Hospizarbeit Helmstedt – versetzt sie uns doch in die Lage, mit unserem segensreichen Wirken im 14. Jahr weiterzumachen, auch wenn die eine oder der andere nach langjährigem Wirken eine Pause benötigt“ - so der Vorsitzende Dr. Joachim Scherrieble, der seine „große Freude und Dankbarkeit“ zum Ausdruck brachte – und den Frauen zum erfolgreichen Abschluss Diplome überreichte.

 

Oberstes Ziel der Begleitung ist das „Wahren oder Schaffen von Lebensqualität

bis zum letzten Augenblick“, wobei medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Fürsorge gleichberechtigt gesehen werden. Es geht dem Verein um ein würdiges Leben bis zum Schluss.

 

Pro Jahr begleiteten die aktuell knapp 30 einsetzbaren ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen auf diese Weise etwa 100 bis 120 Menschen

„auf ihrem letzten Weg“ im Landkreis.

 

„Ein ganz besonderer Tag ist es deshalb auch für die Menschen in der

Region Helmstedt, die sicher sein können, dass sie in der schwierigen Zeit ihrer letzten Wegstrecke nicht allein sein müssen, sondern kompetent und empathisch begleitet werden“ hob Dr. Scherrieble weiter hervor.

 

Die Hospizarbeit Helmstedt e.V. hat sich die ambulante Begleitung von

Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Aufgabe gemacht.

Dabei spielen Alter, Krankheit, Religion und Staatsangehörigkeit keine Rolle.

 

Eine schwere Krankheit oder das nahende Sterben lassen unser Leben oft bis in die Grundmauern erschüttern. Betroffene und Angehörige fühlen sich überfordert,

isoliert, unverstanden. Gerade in solch schweren Zeiten fällt es nicht leicht,

Kontakt zu suchen und um Unterstützung zu bitten.

 

Die Ehrenamtlichen der Hospizarbeit Helmstedt vermitteln den Kranken und

den Angehörigen ein Stück Normalität – ein Stück Lebensfreude. Der Verein

engagiert sich dafür, die letzte Lebensphase in der gewohnten Umgebung zu

ermöglichen, ungewollter Isolation entgegenzuwirken, die Angehörigen zu stützen, Trauernde nicht allein zu lassen, das Sterben in unser aller Leben einzubeziehen,

frühzeitig als Gesprächspartner zu dienen sowie das öffentliche Bewusstsein im

Hinblick auf das Sterben zu verändern.

 

Schwerstkranke, sterbende und trauernde Kinder werden von zusätzlich speziell ausgebildeten Kinder-Sterbebegleitern einfühlsam und professionell begleitet.

 

Eine warmherzige, offene und kompetente Begleitung der Sterbenden ist dem Verein Herzenssache. Das Wichtigste, was Ehrenamtliche anbieten, ist Zeit – zum Zuhören,

für Gespräche, zum Vorlesen. Sie geben Zu- und Angehörigen die Möglichkeit,

Besorgungen zu machen oder Kraft zu tanken.

 

Um auf diese Aufgabe vorbereitet zu sein, bietet der im August 2006 gegründete

Verein interessierten Menschen einen Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleitung an.

 

In den Jahren 2008 bis 2019 hat die Hospizarbeit Helmstedt bislang insgesamt

sieben Vorbereitungsgruppen für Sterbebegleiter mit jeweils über hundert Unterrichtsstunden konzipiert und realisiert – und hierdurch über 70 Menschen

aus der Region auf das ehrenamtliche Wirken als Sterbebegleiterin oder

Sterbebegleiter vorbereitet.

 

Der Kurs gibt den Teilnehmenden elf Monate Raum für eigene Reflexion über die Themenbereiche Sterben, Tod und Trauer. Er vermittelt zudem fachliche Kenntnisse

wie Umgang mit dem Ich, mit Sterbenden und deren Angehörigen

(Prozesse und Sprache von Sterbenden und Angehörigen), medizinisches und

pflegerisches Hintergrundwissen, Informationen zu Hospizbewegung, Schmerztherapie, Sterbehilfe, zur Helferpersönlichkeit und zu eigenen Kraftquellen. Wer Interesse am nächsten Vorbereitungskurs (vermutlich ab Frühjahr 2020) hat, kann sich im Büro der Hospizarbeit Helmstedt (05351 5448349) melden.

 

Die Hospizarbeit Helmstedt ist Mitglied im Deutschen Hospiz- und Palliativverband,

der mehr als 100.000 bürgerschaftlich Engagierte repräsentiert - und agiert in einer Gesellschaft, die zunehmend auf Gewinnmaximierung und Individualisierung setzt mit zunehmender Vereinzelung, und lebt – so Scherrieble – „die Kultur des Miteinander, die Kultur der Zuwendung, die Kultur des Begleitens.“

 

(PM von Dr. Joachim Scherrieble)