Aktuelles



Informationsabend neue, geschlossene Trauergruppen in der Hospizarbeit Helmstedt e.V.

Eingeladen sind alle Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben und in der Trauer Unterstützung brauchen.

Die Hospizarbeit Helmstedt e.V. startet nach dem Pfingstfest im Juni 2021 mit einer neuen geschlossenen Trauergruppe.

Diese geschlossene Trauergruppe bietet einen Rahmen zur vertrauensvollen Trauerarbeit. Mit dem Verstorbenen im Herzen soll der Weg zurück ins Leben gefunden werden. Den trauernden Menschen begleitend zur Seite zu stehen, ist unser Angebot.

 

Bei Interesse laden wir Sie herzlich zu unserem

 

         Informationsabend am, 30.04.2021 um 18.00 Uhr,

         (Ort wird bekannt gegeben nach telefonischer Anmeldung)

 

ein.

 

 


Das Wirken der Hospizarbeit-Engel

Quelle: Helmstedter Sonntag, 21.03.2021


Letzte Hilfe Kurs

„Letzte Hilfe“-Kurs: Kleines 1x1 für das Lebensende

 

 

LICHT 3 - Eine Aktion von
Fünfzehn Lichter für fünfzehn Jahre Hospizarbeit Helmstedt e.V. 2006-2021

 

Die Hospizarbeit Helmstedt e.V. lädt Interessierte am 5. März 2021 von 16 bis 20 Uhr online zu einem kostenlosen „Letzte-Hilfe-Kurs“ ein. Der Abschied vom Leben ist der wichtigste, den die Lebensreise für uns bereithält. Deshalb braucht es Menschen, die den Schwerkranken und Sterbenden in dieser Zeit begleiten – Wissen hierüber sollte (wieder) zum Allgemeinwissen werden.

 

„In dem Basis-Kurs zur Letzten Hilfe vermitteln hierzu geschulte, erfahrene Mitglieder der Hospizarbeit Grundwissen, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können, geben Orientierung und erklären einfache Handgriffe“ informiert Hospizarbeit-Vorsitzender Dr. Joachim Scherrieble.

 

Nach dem Konzept des Kursbegründers Dr. Georg Bollig aus Dänemark wird im Kurs gesprochen über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, mögliche Beschwerden als Teil des Sterbeprozesses und wie bei der Linderung geholfen werden kann. Gemeinsam, werden außerdem mögliche Abschiedsrituale überlegt sowie Möglichkeiten und Grenzen besprochen.

 

Koordinatorin Janine Rohkamp ergänzt: „Der Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten (Modulen) zu jeweils 45 Minuten und ist kostenlos für alle Teilnehmende.“ Diese sind „Sterben als ein Teil des Lebens“ (Modul 1) „Vorsorgen und entscheiden“ (Modul 2), „Leiden lindern“ (Modul 3) und „Abschied nehmen“ (Modul 4).

 

Die Moderation erfolgt durch erfahrene und zertifizierte Kursleiterinnen der Hospizarbeit Helmstedt. Andrea Homuth, Marion Mathieu, Bettina Kasper und Janine Rohkamp haben 2020 die „Letzte Hilfe“-Kursleiter-Schulung abgeschlossen.

 

Anmeldungen sind telefonisch oder per Mail bis zum 1.März 2021 möglich. Vorwissen ist nicht erforderlich. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende die Zoom-Zugangsdaten und ein Materialpaket der Hospizarbeit. Erforderlich sind entweder ein Computer mit Webcam und Mikrophon, ein Tablett oder ein Smartphone.

 

„Wir möchten Grundwissen um Letzte Hilfe und Umsorgung von Schwerkranken und Sterbenden an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir am Ende des Lebens alle am meisten brauchen“ - so Joachim Scherrieble.

Weitere Informationen und Anmeldung:     
05351 544 83 49 –
info@hospizarbeit-helmstedt.de


Lichterkoffer

Vieles geht während der Pandemie nicht und Einiges doch. Schwerstkranke und sterbende Menschen werden weiter aufmerksam und liebevoll begleitet. Wenn auch mit Mund-Nasen-Schutz und Abstand. Trotz allem zeigen wir unsere hospizliche Haltung und versuchen das Beste aus dieser besonderen Situation zu machen.

 

Manchmal wird man auch in diesen Zeiten erfinderisch und findet plötzlich erstaunliche Wege zueinander. Kontaktarm bzw. kontaktlos versteht sich. 

 

Wir Koordinatorinnen haben in dieser Woche einen Lichterkoffer auf die Reise geschickt, um ein Gefühl der Verbundenheit zu schaffen.

Inspiriert hat uns die Idee im Blog von Veronika Smoor, die dazu schreibt „So tragen wir ein Licht von Haus zu Haus. Hoffnung. Wärme. Zuversicht. Freude.“ , bzw. haben wir diese wunderbare Idee von unserem Nachbarverein aufgegriffen und angepasst.

 

Auf dem Dachboden fand sich ein wunderbar alter Koffer, der bestimmt selbst interessante Geschichten erzählen könnte. Er wurde mit vielen kleinen Überraschungen gefüllt…es sei nur so viel verraten: mit was zum Schmökern, mit was Kreativem, was Leckererem und Etwas was bleiben soll.

Innerhalb der nächsten Monate soll der Lichterkoffer jeden Tag/jede Woche mit einem kleinen persönlichen Geschenk an den nächsten Ehrenamtlichen weitergegeben werden.

 

Wir sind gespannt ...

 

Susanne, Janine, Kerstin und Steffi

 


#lichtfenster - Ein Mitmach-Zeichen der Solidarität für die Corona-Opfer

Eine Aktion von Fünfzehn Lichter für fünfzehn Jahre Hospizarbeit Helmstedt e.V. 2006-2021 – LICHT 2

Täglich hunderte Menschen sterben aktuell in Deutschland in Folge der Corona-Pandemie. Gerne möchte die Hospizarbeit Helmstedt einen Weg aufzeigen, wie die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl ausdrücken können. Deshalb unterstützen wir den Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Aktion #lichtfenster.

 

Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, und mit den Angehörigen. Das Licht leuchtet Ihnen und Ihren Nachbarn und den Menschen auf der Straße – als Zeichen der Solidarität in doppelt dunkler Jahreszeit

Foto: Dr. Joachim Scherrieble


Lasst uns Deutschland grün erleuchten!

Fotos: Kasper Haller und Firma Stern

Weltkinderhospiztag 10. Februar 2021

Lasst uns Deutschland grün erleuchten!

 

Eine Aktion von Fünfzehn Lichter für fünfzehn Jahre Hospizarbeit Helmstedt e.V. 2006-2021 – LICHT 1

 

„Lasst uns Deutschland grün erleuchten“ so lautet der Aufruf des Deutschen Kinderhospizvereins (DKHV e.V.) und der Hospizarbeit Helmstedt e.V. an die Bevölkerung. Anlass ist, der vom Verein initiierte „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar, ein bundesweiter Gedenktag, der auf die Situation von jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung aufmerksam machen soll.

Der Hospizarbeit Helmstedt e.V., liegen diese Kinder und Jugendlichen besonders am Herzen und wir begleiten sie und ihre Familien seit nunmehr acht Jahren; drei von insgesamt fünf Kindersterbebegleiterinnen und eine Kindertrauerbegleiterin für diese Aufgaben in Kursen und Seminaren intensiv vorbereiteten Ehrenamtlichen sind momentan im Einsatz. Aktuell schenken wir drei Kindern unsere Zeit. Unsere ehrenamtlichen Frauen und Männer begleiten nicht nur Erwachsene (üblicherweise etwa 100-120 pro Jahr) auf ihrem „letzten Weg“ sondern auch Kinder und Jugendliche. Außerdem bringen wir das Thema Tod und Trauer den Kindern mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ auf vielfältige und spielerische Art näher.

„Unser Dank bei dieser besonderen Aktion gilt besonders der Stadt Helmstedt, Michael Stern von Stern-Veranstaltungstechnik sowie Kaspar Haller von der Domäne Schickelsheim, die ihre Unterstützung für diese Aktion als Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr 15 Jahre Hospizarbeit Helmstedt e.V. sofort mit Freude zugesagt haben.“ Für Hospizarbeit-Vorsitzendem Joachim Scherrieble ein willkommener Anlass im Laufe des Jahres 15 Lichter zu entzünden. „Diese Lichtaktion wird unsere erste Kerze sein.“

Um die Kinder- und Jugendhospizarbeit an diesem wichtigen Gedenktag im Kreis Helmstedt und in ganz Deutschland sichtbar zu machen, werden der Helmstedter Bahnhof und die Domäne Schickelsheim, Königslutter am 10.02.2021 von 16:30 bis 23 Uhr grün erstrahlen.

Die Farbe Grün hat für die Hospizarbeit und für den Deutschen Kinderhospizverein eine wichtige, symbolische Bedeutung. Diese Aktion soll auch in unserer Region ein starkes Signal der Verbundenheit und Solidarität setzen. Wir möchten ein Zeichen für die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihre Familien setzen. „Es wäre schön, wenn auch Sie sich an der Mitmach-Aktion beteiligen und etwas Grünes tragen oder ein grünes Licht zum Leuchten bringen könnten“ – ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Catarina Köchy.

 

Joachim Scherrieble (Vorsitzender) und Catarina Köchy (stellvertretende Vorsitzende)

 


Dürfen wir vorstellen, Knietzsche

Heute, zum Tag der Kinderhospizarbeit, möchte wir auf "Knietzsche der kleinste Philosoph der Welt" hinweisen.

Anja vom Kampen ist die Erfinderin der Knietzsche- Figur.

Knietzsche ist ein Junge der sich in den Videos mit vielen verschiedenen Themen auseinandersetzt.

Auch zum Thema Tod gibt es ein kindgerechtes Video.

Hier der Link zur Autorenseite, dort sind auch die Videos von Knietzsche zu finden:

https://www.knietzsche.com/knietzschefolgen

 

Auch ein spannender Bericht vom WDR können wir empfehlen. "Hallo Tod" berichtet auch über Knietzsche, aber auch andere Themen werden angesprochen.

https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/hallo-tod.html

 

Wir hoffen es gefällt Ihnen so gut wie uns, 

Die Hospizarbeit Helmstedt e.V. 

  


Tief berührt, sehr beeindruckt und hoch erfreut

„Tief berührt, sehr beeindruckt und hoch erfreut“

Spendenaktion für die Erweiterung des „Sternenkinder“ – Gräberfeldes erfolgreich abgeschlossen

 

Unter dem Motto „Dem Leben genommen, in Liebe geborgen“ riefen vor einigen Wochen die Hospizarbeit Helmstedt e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Emmerstedt e.V. als gemeinsame Projektträger auf zu einer Spendenaktion für die Erweiterung des Gräberfeldes für Sternenkinder auf dem Friedhof in Emmerstedt. 

Foto: Hospizarbeit Helmstedt e.V. 

Bereits 2014 hatte eine Arbeitsgruppe um die Hospizarbeit in Kooperation mit der Stadt Helmstedt dieses Gräberfeld initiiert und realisiert. „Sternenkinder“ – Fehl-, Früh- oder Totgeburten mit einem Gewicht von unter 500 Gramm – wurden bis dahin meist im „Krankenhausmüll“ entsorgt. Für die Eltern, die den schmerzlichen Verlust verarbeiten müssen, eine unzumutbare Situation. Die seinerzeit errichtete Grabstätte gruppiert sich um ein zentrales Denkmal für alle Sternenkinder und wurde ermöglicht – wie jetzt dessen Erweiterung – durch die große Spendenbereitschaft zahlreicher Bürger und einzelner Unternehmen. Als echte Hilfe für trauernde Eltern und Geschwisterkinder im Landkreis wurde sie seither außerordentlich gut angenommen.

Seit sechs Jahren werden in der Regel deutlich über hundert Sternenkinder jährlich auf dem einzigen Gräberfeld hierzu im Landkreis Helmstedt beigesetzt. Daher hatten sie die Erweiterung der an ihre (Aufnahme-) Grenzen gelangten Grabanlage angestrebt und hierfür um Unterstützung gebeten. „Tief berührt, sehr beeindruckt und hoch erfreut“ verkündeten die beiden Vorsitzenden Joachim Scherrieble (Hospizarbeit Helmstedt e.V.) und Joachim Alder (Förderverein Emmerstedt e.V.), „dass wir innerhalb nur weniger Wochen die ursprünglich geplanten ca. 10.000 Euro für die Ergänzung der halbkreisförmig angeordneten Grabkammern um einen zweiten Ring zusammen hatten“. Nach einer kurzen Phase der Überlegung beschlossen sie, das Gesamtprojekt abzuschließen und für den dritten Ring weiter zu sammeln. Insgesamt kam hierdurch die unglaubliche Spendensumme von über 20.000 € zusammen. Einige Großspender sowie viele Einzelspendende ermöglichten dies, so dass die Spendenaktion abgeschlossen, die Erweiterung der Anlage beauftragt und Ende 2020 realisiert werden konnten.

Wenn die Corona-Pandemie und die Witterung dies wieder ermöglichen soll das die Sternenkinder-Gräberfeld-Erweiterung offiziell eingeweiht werden.

Wir danken sehr für Ihre Unterstützung.

  Dr. Joachim Scherrieble                     Joachim Alder

 

Vorsitzender Hospizarbeit Helmstedt e.V.            Vorsitzender Förderverein Emmerstedt e.V.

Foto: Hospizarbeit Helmstedt e.V. 


Erster Ehrenamtsabend per Zoom

Die Kontaktbeschränkungen lassen auch uns neue Wege ausprobieren....am 18.01.2021 hatten wir unseren ersten Ehrenamtsabend per Zoom. Wir waren sehr aufgeregt und anschließend begeistert. Es hat soooo viel Spaß gemacht, einige unserer Ehrenamtlichen zu sehen und sich entspannt bei Tee und Kerzenschein zu unterhalten. Und wir bekamen viele positive Rückmeldungen, vielen Dank dafür. 

 

Foto: Hospizarbeit Helmstedt e.V. 


Die Hospizarbeit trauert um Bärbel Knackmuß