Teilnehmende bilden Arbeitsgruppen zu hospizlich-palliativen Themen
Mit knapp 40 Teilnehmenden unterschiedlicher Berufsgruppen, die sich mit der Versorgung, Betreuung, Begleitung, Beratung oder sonstiger Unterstützung Schwerstkranker, Sterbender sowie Zugehöriger befassen, fand Anfang Oktober das zweite Netzwerktreffen des Regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerks Landkreis Helmstedt statt.
Nach einem kurzen Vortrag der Netzwerkkoordinatorin Sarah-Katharina Siebenborn über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Netzwerks präsentierten mehrere dem Netzwerk seit dem letzten Treffen beigetretene Kooperationspartner ihre Arbeit und ihre Angebote für betroffene Schwerstkranke, Sterbende und ihre Zugehörigen – darunter die Leiterin der pro familia Beratungsstelle Helmstedt Melanie Schwirz, die Demenzbeauftragte des AWO Psychiatriezentrums Königslutter Sabine Pössel sowie die Ergotherapeutin und Inhaberin einer Praxis und eines Betreuungsdienstes Melanie Glatzel-Kraft mit ihrer Mitarbeiterin Christina Kastner.
Im Rahmen der darauffolgenden Gruppenarbeit widmeten sich die Teilnehmenden den Zielen der Verbesserung der Betreuung und Begleitung Betroffener und ihrer Zugehörigen, der weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit im Netzwerk und der Optimierung von Abläufen, unter anderem zur Vermeidung von Schnittstellenproblemen, die häufig Versorgungsbrüche für die Betroffenen zur Folge haben. Die Gruppen entwickelten Ideen für künftige Arbeitsgruppen im Netzwerk und diskutierten diese anschließend im Plenum. Schließlich formierten sich insgesamt sechs Arbeitsgruppen, die sich unter anderem um die Vermeidung von Versorgungsbrüchen bei der Überleitung Betroffener zwischen stationärem und ambulant-häuslichem Bereich, um die Ärztegewinnung für die Palliativversorgung im Landkreis und um den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegeheimen und Palliativpflegediensten kümmern. Weitere Arbeitsgruppen befassen sich mit der Entwicklung eines „Fahrplans“ für Zugehörige betroffener Schwerstkranker, mit dem Thema „Vorsorge“ sowie mit der Vorbereitung und Begleitung von Kindern Schwerstkranker und Sterbender. Beim nächsten großen Netzwerktreffen im März 2026 werden die Arbeitsgruppen den aktuellen Stand ihrer Arbeit präsentieren.
Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihre engagierte Mitarbeit beim Treffen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk!
